ACHTUNG - FEHLER in der Liste mit den Terminen zur Gemeinschaftsarbeit !!!

Liebe Vereinsmitglieder

Leider hat sich in der Liste mit den Gemeinschaftsarbeitsterminen ein Fehler eingeschlichen.
Die Gemeinschaftsarbeit findet am Freitag den 5. Oktober statt. In der Liste steht aber Freitag der 6. Oktober. Betroffen sind die Gärten:

33 – 42 – 45 – 52 – 59 – 66 – 67

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Der Vorstand

Hohe Zeckengefahr in Wald und Garten

Als ich vor wenigen Tagen den Ehrenvorsitzenden des Kleingartenvereins Tiefenriede vor seinem Garten traf sprach der mich sofort auf das Thema Zecken an. „Alle hier in der Gartenkolonie sprechen fast nur noch über Zecken und über eine ganz neue Zeckenart, die es hier in Deutschland ja auch jetzt geben soll. Alles nur Panikmache? Oder was ist dran an der Gefahr durch die neue Zeckenart?“

Ja, in der Tat. Das Thema Zeckenerkrankungen wurde gerade in diesem Jahr so häufig in verschiedenen Medien aufgegriffen wie nie zuvor. Dabei, und das ist nicht neu, sind Zecken schon immer als gefährlich bekannt, da diese ja verschiedene Krankheiten übertragen können. Aber leider werden die Auswirkungen und die Risiken durch Zeckenbisse/Zeckenstiche immer noch von vielen Menschen unterschätzt.

Als bekannte Zeckenkrankheiten durch den „gemeinen Holzbock“ gibt es die FSME (Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis) und die Borreliose. Bei der FSME-Erkrankung, die durch Viren übertragen wird, ist eine Impfung möglich. Die Hauptrisikogebiete sind hier in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Ganz vereinzelt sollen aber auch weiter nördlich Erkrankungsfälle gemeldet worden sein. Bei der Borreliose gibt es keine regionale Begrenzung. Hier handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die somit weltweit überall durch Zecken übertragen werden kann. Eine Impfung ist nicht möglich.

Bei der nun gefundenen neuen Zeckenart im Raum Hannover handelt es sich um eine Tropen-Zecke aus der Gattung Hyalomma. Das hat nun auch viele Fachleute aufgeschreckt. Insbesondere die Universität Hohenheim hat sich mit dieser neuen Zeckenart beschäftigt. Diese Zeckenart ist nicht nur in der Länge bis zu 2 cm größer als die bisher bekannten Zecken in Deutschland, die Beine sind gestreift. Schwere Krankheiten können übertragen werden, wie das Zecken-Fleckfieber und auch das Krim-Kongo-Fieber. Diese Zecke kann sich aktiv bis ca. 100 Meter auf den Wirt, z.B. Tiere oder Menschen zubewegen. Bisher aber ist bei keiner dieser Hyalomma-Zecken ein FSME- oder Borrelioseerreger nachgewiesen worden. Es wird vermutet, dass Vögel die Hyalomma-Zecke bis hier nach Deutschland gebracht haben, denn die Larven und Nymphen gehen eher an kleine Säugetiere oder befallen Vögel/Zugvögel. Sollte sich die Klimaerwärmung im Winter und Sommer weiter fortsetzen, könnten sich diese Zecken dauerhaft auch in unseren Gebieten festsetzen. Wenn jetzt aber in absehbarer Zeit die Temperatur in Deutschland wieder abkühlt, sollte die Hyalomma Zecke keine Überlebenschance haben.

Die tropische Zecke Hyalomma marginatum (r.) im Vergleich zum Gemeinen Holzbock. Die aktuelle Lage der Zecken-Saison 2018 in Deutschland, Bayern und Franken im Newsticker. Bildquelle: IMB / Lidia Chitimia-Dobler / Universität Hohenheim

Weitere ausführliche Informationen und den kostenlosen Download meines Buches Zeckenfibel finden Sie in den Webseiten meiner ehrenamtlichen Informationsarbeit.

Opens external link in new windowwww.zeckenbiss-borreliose.com

Ernst Fischer
Email: e.o.fischer@t-online.de
Hannover, August 2018

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