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90 Jahre und kein bisschen leise

Eine unterhaltsame Eröffnungsansprache hielt der Ehrenvorsitzende Thomas Schrader
Foto: Unser Ehrenvorsitzender Thomas Schrader am Rednerpult im Domero Hotel bei der Eröffnungsansprache
Die Vizepräsidentin des Bundestages Edelgard Bulmahn schwärmte in ihrer Rede, Tiefenriede e.V. sei eine „wunderschöne Kolonie und ein sehr lebendiger Verein“.
Foto: Die Vizepräsidentin des Bundestages Edelgard Bulmahn schwärmte in ihrer Rede, Tiefenriede e.V. sei eine „wunderschöne Kolonie und ein sehr lebendiger Verein“.
Die Gäste bedankten sich mit spontanem Applaus für die Zusage der Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette, es sei unwahrscheinlich, dass Tiefenriede seine Flächen hergeben müsse.
Foto: Die Gäste bedankten sich mit spontanem Applaus für die Zusage der Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette, es sei unwahrscheinlich, dass Tiefenriede seine Flächen hergeben müsse.
Der 2. Vorsitzende des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde Ingo Stübig bezeichnete den Garten als letzten Luxus unserer Zeit, brauche er doch die knappen Güter Zeit und Zuwendung.
Foto: Der 2. Vorsitzende des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde Ingo Stübig bezeichnete den Garten als letzten Luxus unserer Zeit, brauche er doch die knappen Güter Zeit und Zuwendung.
Herma Goetemann und ihr Bruder Hartmut Ullrich lebten von 1945 bis Anfang 1956 mit ihren Eltern auf einer Parzelle, die am Rand der Eilenriede. Sie sind sozusagen unsere „Ureinwohner“ der Kleingartenkolonie Tiefenriede.

Kleingärtnerverein Tiefenriede e.V. feiert 90. Geburtstag

Von Stephanie Schneider
Wer sich an Silvester „Dinner for one“ anschaut, der weiß, dass ein 90. Geburtstag eine sehr einsame Angelegenheit sein kann. Ganz anders beim Kleingärtnerverein Tiefenriede. 38 Tage nach dem eigentlichen Geburtstag am 27. Juli feierte der Verein am 2. September 2017 im großen Saal des Hotels Dormero sein Jubiläum.
Der große Saal war gefüllt mit jungen Familien, Kleingärtnern und Kleingärtnerinnen und zahlreichen Ehrengästen. Ehrenvorsitzender Thomas Schrader begrüßte die Anwesenden mit der Erkenntnis: „Zu den schönsten Erlebnissen des Gartenpächters, seiner Familie und seinen Freunden sollte die Erfahrung gehören, dass Pflanzen- und Gartenfreunde in hohem Maße menschenverbindend gemeinsam in einem Kleingartenverein wirken können.“ Gemeinsam mit den weiteren Festrednern blickte er zurück auf die lange Vereinsgeschichte und betonte die gesellschaftlichen Werte des Kleingartenwesens. Seine Antwort auf die Frage, was er gegen Wühlmäuse tue: Ich ärgere mich und schimpfe.
Die Vizepräsidentin des Bundestages Edelgard Bulmahn schwärmte in ihrer Rede, Tiefenriede e.V. sei eine „wunderschöne Kolonie und ein sehr lebendiger Verein“. Überhaupt sei Hannover, so Bulmahn, die Stadt der Gärten. Neben Prachtanlagen wie den Herrenhäuser Gärten sorgten dabei gerade die Kleingärten für den grünen Ruf der Stadt. Ein Mittel gegen Wühlmäuse habe sie im Übrigen nicht, freue sich aber selbst über Tipps.
Die erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette überbrachte herzliche Grüße von Oberbürgermeister Stefan Schostok. Die Kolonie Tiefenriede glänze durch zahlreiche Auszeichnungen wie den „Goldenen Spaten“ oder häufige Spitzenplätze bei den „Bunten Gärten“. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und zur stadtökologischen Funktion in Zeiten des Klimawandels.
„Hannover ist ein Kleingartenparadies“, schwärmte Tegtmeyer-Dette, verwies dann aber auch auf die schwierige Debatte, dass mit dem Wachsen der Stadt nach Wohngebieten gesucht werde. Die Südstädter seien im Gegensatz zu anderen Hannoveranern relativ wenig mit Kleingärten versorgt. Aus diesem Grund, so die Zusage der Stadträtin, sei es unwahrscheinlich, dass Tiefenriede seine Flächen hergeben müsse.  Eine Aussage, für die sich die Gäste mit spontanem Applaus bedankten.
Die SPD-Ratsfrau der Landeshauptstadt Hannover Dr. Maxi Ines Carl sprach das Grußwort für den Bezirksrat Südstadt / Bult. So wie ihre Vorrednerinnen auch, stellte sie die Besonderheit des Kleingärtnerwesens heraus, das sich schon seit seinen Gründungszeiten zeige. Besonders die gelebte Nachbarschaft, einst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, habe sich gehalten. Heute pflege Tiefenriede beste Kontakte mit seinen Anrainern wie den Baptisten, dem Sportverein Eintracht, dem Flüchtlingswohnheim und den Seniorenwohnheimen.
Ebenso wie Frau Bulmahn hatte auch der 2. Vorsitzende des Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde Ingo Stübig zu seinem Bedauern kein Zaubermittel gegen Wühlmäuse, überreichte dem Verein stattdessen einen Wappenteller der Kleingärtner aus Braunschweig. Er wünschte allen Gartenfreunden aber, dass der grüne Daumen immer nach oben zeige. Schließlich sei ein Garten ein letzter Luxus unserer Zeit, brauche er doch die knappen Güter Zeit und Zuwendung.
Bezirksverbands-Präsident Karl-Heinz Rädecker meinte augenzwinkernd, der Onkel mit den Geschenken sei doch lieber als die Tante, die nur Klavier spiele, und überreichte dem 1. Vorsitzenden Marius Schrader einen Scheck.
Dieter Küßner, Ehrenmitglied und langjähriger Unterstützer des Vereins, hatte nach eigener Aussage zunächst zwölf Seiten Redemanuskript vorbereitet, sich dann aber auf den alten Telefonzellenspruch besonnen: Fasse dich kurz. So wünschte er den Anwesenden eine fröhliche Feier und besten Appetit beim Büffet.
Nach ein paar kunstvoll selbstgereimten Versen, die der ehemalige Gartenfreund und Vereinsanwalt Johannes Bönker noch in der Nacht vorbereitet hatte, und einem herzlichen Dankeschön an Sabine Kuchenbuch vom Organisationsteam eröffnete der 1. Vorsitzende Marius Schrader anschließend das Brunch-Buffett.
Besonders die vielen neuen Pächter, darunter einige junge Familien, freuten sich, ihr Gartenleben festlich und fröhlich zu beginnen. Ausgelassene Gespräche mit den „alten Hasen“ machten allen Besuchern den Kontakt zueinander leicht.
Ein sehr geselliges, kommunikatives und lebendiges Geburtstagsfest, das Lust auf Wiederholung gemacht hat, frei nach dem Motto: „The same procedure as every year, James!“ Schon in zehn Jahren ist dann das hundertste Jubiläum.


Bericht von Stephanie Schneider


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